8 Tipps zur Badezimmer Renovierung

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8 Tipps zur Badezimmer Renovierung

In einem schönen Badezimmer gelingt der Start in den Tag gleich viel besser. Dieser Raum ist aber auch ein guter Ort, um am Abend zu entspannen. In vielen Privathäusern befinden sich deshalb inzwischen richtige Wellnessoasen mit Sauna, Dampfbad oder einem kleinen Whirlpool. Wenn auch Sie Ihr Badezimmer neu gestalten möchten, finden Sie im Folgenden ein paar Tipps, die Ihnen bei der Planung und bei der Auswahl der Einrichtung helfen.

1. Renovieren oder sanieren?

Bei der Renovierung eines Badezimmers sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Bevor Sie die Details in Angriff nehmen, sollten Sie jedoch überlegen, ob bei Ihrem Bad eine Renovierung ausreicht oder eine komplette Sanierung die bessere Wahl wäre. Eine Sanierung umfasst meist auch die Erneuerung der Zu- und Abwasserleitungen und eine zusätzliche Dämmung der Außenwände, die Ihr Bad gemütlicher macht. Solche Arbeiten überlassen Sie am besten dem Fachmann, denn vor allem bei einer Wärmedämmung haben kleine Fehler schnell einen großen Effekt. Möchten Sie Ihr Bad dagegen nur neu fliesen und mit moderner Badkeramik ausstatten, können Sie viele Arbeiten auch selbst übernehmen, sofern Sie über die entsprechenden handwerklichen Fähigkeiten verfügen.

2. Durch Eigenleistungen Kosten sparen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Ihre finanziellen Möglichkeiten. Wenn Sie Ihr Bad möglichst günstig neu gestalten möchten, ist es natürlich hilfreich, wenn Sie selbst einige Arbeiten übernehmen und beispielsweise die alten Fliesen entfernen, den Waschtisch, die Dusche beziehungsweise die Badewanne demontieren und diese fachgerecht entsorgen. Mit einer guten Vorbereitung können die Handwerker direkt mit dem Verlegen der neuen Fliesen und der Montage der Badkeramik beginnen. Bei dieser Variante bekommen Sie schon für 5000 bis 10.000 Euro ein schickes neues Bad. Einen Überblick über anfallende Kosten bei der Neugestaltung des Badezimmers finden Sie in der Rubrik „Badrenovierung„.  Sie haben aber natürlich auch die Möglichkeit, sämtliche Arbeiten in die Hände von Profis zu legen. In diesem Fall sind die Kosten zwar etwas höher, Sie brauchen sich jedoch um nichts zu kümmern.

3. Mit eigenen Ideen und der Hilfe von Fachleuten das Bad optimal planen

Die Planung des Bads können Sie ebenfalls selbst übernehmen. Fachbetriebe bieten jedoch eine umfassende Beratung an, die Sie auf jeden Fall in Anspruch nehmen sollten. Mit einigen wenigen Daten wie der Breite und Länge des Raums, der Lage von Fenstern, Türen und der vorhandenen Wasseranschlüsse kann ein Fachberater Ihnen schon einen ersten Vorschlag unterbreiten. Idealerweise machen Sie sich schon vorab mit Ihrer Familie Gedanken, wie Ihr neues Badezimmer aussehen sollte und welche Punkte Ihnen besonders wichtig sind. Aus Ihren Wünschen und den technischen Möglichkeiten, die Ihnen die Mitarbeiter eines Fachbetriebs erläutern, lässt sich ein perfektes Konzept erstellen.

4. Auf Messen und in Badausstellungen Ideen sammeln

Auch Badeinrichtungen sind der Mode unterworfen. Die neuesten Trends sehen Sie auf Messen, auf denen die Hersteller ihre neuen Produkte präsentieren. Sie können aber auch eine Badausstellung besuchen. Die Firma Nürminger in Burgoberbach bietet auf ihrer rund 5000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche reichlich Inspiration, wie Ihr neues Bad aussehen könnte. Dort suchen Sie sich Fliesen, Waschtische, eine Dusche oder eine Badewannne, Badmöbel und – sofern Sie sich in Ihrem Heim einen richtigen Wellnesstempel einrichten möchten – auch eine Sauna und andere luxuriöse Extras aus. Badausstellungen haben den Vorteil, dass Sie sich dort komplett eingerichtete Badezimmer anschauen können. Sie gewinnen daher einen guten Eindruck, wie die einzelnen Komponenten miteinander kombiniert wirken.

5. Voll im Trend: Wellnesstempel mit Sauna, Dampfbad oder anderen Extras

Für eine Wellnessoase im eigenen Haus benötigen Sie nicht zwangsläufig ein großes Badezimmer. Auch ein MiniSpa mit einer kleinen Sauna oder einem Whirlpool bietet nach einem Arbeitstag reichlich Entspannung. Vielen Menschen reicht schon eine Wellnessdusche mit Beleuchtung, bei der sich der Wasserstrahl individuell einstellen lässt. Wellnessduschen sind darüber hinaus oft mit Massagedüsen ausgestattet, die vor allem auf die Muskulatur im Nacken- und Rückenbereich einen positiven Effekt haben. Steht ausreichend Platz zur Verfügung, können Sie dagegen eine geräumige Sauna, ein zusätzliches Dampfbad und sogar ein Schwimmbecken integrieren. Solch eine Einrichtung erspart Ihnen die Fahrt in ein Wellnesshotel und hat gleichzeitig den Vorteil, dass Sie in Ihren eigenen vier Wänden in ganz privater Atmosphäre entspannen.

6. Schon bei der Renovierung an das Alter denken: barrierefreie Badeinrichtungen

Selbst wenn Sie noch jung und gesund sind, sollten Sie sich bei einer Renovierung des Badezimmers die Frage stellen, ob eine barrierefreie Einrichtung sinnvoll wäre. Sie ermöglicht es, eine Dusche oder Badewanne bis ins hohe Alter zu nutzen und erspart Ihnen einen späteren Umbau. Eine barrierefreie Einrichtung werden Sie jedoch auch zu schätzen wissen, wenn Sie nach einem Unfall oder einer Operation nicht ganz so mobil sind. Dann haben Sie es leicht, in eine bodenebene Dusche zu gelangen. Barrierefreie Badezimmereinrichtungen sind jedoch nicht nur für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen von Vorteil. Sie lassen sich auch viel leichter sauber halten, denn eine bodenebene Dusche säubern Sie einfach beim Wischen des Bodens.

7. Den Raum effektiv nutzen – Tipps für die Gestaltung kleiner Badezimmer

Bei einem kleinen Bad ist eine sorgfältige Planung besonders wichtig, damit der Raum später nicht überladen wirkt. Ein kleiner Waschtisch erfüllt den selben Zweck wie ein großer, nimmt jedoch nicht so viel Platz in Anspruch. Gleiches gilt für die Armaturen. Für ein kleines Badezimmer sind außerdem großformatige Boden- und Wandfliesen zu empfehlen. Sie lassen den Raum optisch größer und dadurch einladender wirken. Werden rechteckige Wandfliesen nicht hochkant, sondern quer angebracht, erscheint selbst ein schmaler Raum relativ breit. Einen großen Effekt haben außerdem Spiegel oder Spiegelschränke, die gleichzeitig Platz für Pflegeprodukte bieten, geschickt gesetzte Leuchten und niedrige Badmöbel, bei denen der obere Teil der Wand frei bleibt.

8. Mit Bordüren und Dekorfliesen an den Wänden und auf dem Boden Akzente setzen

Komplett weiß geflieste Badezimmer wirken oft ein wenig steril. Sie werden deshalb gern mit Bordüren aufgelockert. Diese können jede beliebige Farbe haben oder wie die Mosaikfliesen aus vielen kleinen Steinchen bestehen. Alternativ setzen Sie in größere geflieste Flächen einzelne dekorative Fliesen. Sowohl Bordüren als auch einzelne Fliesen bieten dem Auge einen Punkt, an dem es verweilen kann. Wenn Sie das Bad optisch auflockern möchten, können Sie aber auch die Wand hinter der Dusche, dem Waschtisch oder der Toilette mit andersfarbigen Fliesen gestalten. Für diesen Zweck finden Sie im Handel sogar Wandbeläge mit Reliefs oder 3D-Effekten. Mit ihnen setzen Sie einzelne Bereiche gekonnt in Szene.

Wie Sie sehen, haben Sie bei der Gestaltung Ihres Badezimmers unendlich viele Möglichkeiten. Mit der richtigen Beratung und der perfekten Ausführung durch einen Fachbetrieb verwandeln Sie jedoch selbst einen kleinen Raum in ein schönes Bad, in dem Sie sich wohlfühlen. Ein guter Fachmann wird Ihnen nichts aufdrängen und Ihnen alle Varianten aufzeigen. Danach treffen Sie Ihre Entscheidung ganz in Ruhe, denn ein Badezimmer renovieren oder sanieren Sie schließlich nicht alle Tage. Bei diesen Räumen findet eine Neugestaltung oft im Abstand von mehreren Jahrzehnten statt. Sämtliche Details sollten deshalb gut durchdacht sein.

Bildquellen

  1. https://stock.adobe.com/de/stock-photo/bathroom-blue/30721569
  2. https://pixabay.com/de/badezimmer-bad-antik-teppich-1651810/
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