Laminat, Parkett, Fliesen oder Teppich – Top 10 Bodenbeläge für Ihre Renovierung

Knarzende Holzdielen, Spalten im Parkett und kalte Füße – das Alter eines Hauses merken Sie vor allem am Fußboden. Denn der Bodenbelag wird jeden Tag beansprucht und kann so einige Dellen, Flecken, Kratzer und Geschichten vorweisen. Der Unterbau entspricht meist schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand von Schall- und Wärmeschutz. Leider können Sie Ihren Boden nicht einfach neu streichen wie eine Wand. Ohne etwas Aufwand und Renovierungskosten geht es oft nicht. Deshalb sollten Sie sich umfassend zum Thema Hausrenovierung und Wohnraummodernisierung informieren. Ein Fachmann von Nürminger nimmt Ihren alten Fußboden genau unter die Lupe und gibt Ihnen eine Einschätzung: Reicht es aus, das Parkett zu schleifen bzw. einen neuen Teppich zu verlegen, oder muss der ganze Boden inklusive Unterbau erneuert werden? Oder wollen Sie vielleicht etwas ganz anderes? Steinböden und Fliesen sehen nicht nur elegant in Haus und Wohnung aus, sie sind auch noch pflegeleicht! Für eine erste Orientierung finden Sie hier zehn Bodenbeläge für Ihre Renovierung. 

Ein Paar steht in einer Ausstellung in einem Bemusterungszentrum und wählt einen Bodenbelag aus.

Muss der Fußboden raus?

Nur wenige Bodenbeläge wie Parkett lassen sich ohne größeren Aufwand renovieren. Dann brauchen Sie nur abschleifen und neu versiegeln. Auf manchen Fußböden können Sie auch einfach einen neuen Bodenbelag verlegen, kommt auf die Aufbauhöhe an. Bei allen anderen Fußböden müssen Sie sanieren. Das heißt: alter Boden raus, neuer Boden rein. Bei schwimmend verlegten Bodenbelägen wie Klickparkett oder Laminat geht das recht schnell. Klebend verlegte Fußbodenbeläge sind da schon etwas hartnäckiger und müssen bis zum letzten Kleberest entfernt werden, bevor ein neuer Fußboden verlegt werden kann. Im Zuge der Renovierung lohnt sich auch ein neuer Unterbau mit Trittschalldämmung und Wärmeschutz, damit Sie für die nächsten Jahre Ihre Ruhe und warme Füße haben. Und wenn Sie noch keine Fußbodenheizung haben, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür! 

Zehn Bodenbeläge für Ihre Renovierung

Der Vorteil bei einer Sanierung des Fußbodens: Sie haben bei Ihrem neuen Bodenbelag die freie Auswahl in Sachen Material, Muster, Farbe etc. Zugegeben, auf ein paar Sachen müssen Sie schon achten. Zum Beispiel verträgt sich nicht jeder Boden mit einer Fußbodenheizung. Außerdem sollten Sie auf die Aufbauhöhe des Bodenbelags achten, damit Sie am Ende nicht noch die Türen abschleifen müssen. Ansonsten hat jeder Boden ganz verschiedene Eigenschaften, die wir Ihnen kurz vorstellen.  

1. Parkett

Ein Holzboden aus Parkett ist der Klassiker unter den Bodenbelägen. Das Echtholz sieht edel aus, gibt dem Raum durch seinen natürlichen Look eine gemütliche Atmosphäre und hat durch das Abschleifen und Versiegeln eine lange Haltbarkeit. Wem der Schiffsboden als Verlegemuster zu langweilig ist, der kann Muster und Holzarten variieren. Je nachdem bekommt Ihr Parkettboden eine andere Wirkung, doch die Natürlichkeit bleibt erhalten. 

2. Klickparkett

Etwas günstiger, etwas einfacher zu verlegen, aber genauso anmutig wie ein Parkettboden: das Klickparkett bzw. Fertigparkett. Es besteht ebenfalls aus Echtholz und hat dadurch einen ähnlichen Effekt wie Massivholzparkett. Allerdings lässt es sich durch die Klickverbindungen so leicht verlegen wie Laminat. Außerdem ist keine zusätzliche Behandlung der Oberfläche notwendig. Allerdings macht sich die geringe Nutzschicht bemerkbar: Sie brauchen eine gute Trittschalldämmung.

3. Laminat

Noch günstiger als mit Parkett oder Klickparkett bekommen Sie mit einem Bodenbelag aus Laminat die gewünschte Holzoptik in Ihre vier Wände. Inzwischen kann Laminat fast jede Stein- oder Holzmaserung perfekt imitieren. Klicklaminat lässt sich besonders einfach verlegen und hat eine geringe Aufbauhöhe – perfekt für Hobby-Handwerker. Allerdings brauchen Sie auch für Laminat eine Trittschalldämmung und können den Fußboden nach Abnutzung nicht einfach abschleifen. 

4. Designboden

Wo Laminat mit der Imitation eines Stein- oder Holzbodens endet, da fangen die Möglichkeiten eines Designbodens erst an. Designböden bestehen nicht aus einem festgelegten Material wie Holz oder Vinyl, sondern sie können so gut wie jeden Bodenbelag imitieren – von Holz über Kork und Stein bis hin zu Fliesen. Ein Designboden besteht aus mehreren Schichten und ist besonders pflegeleicht, strapazierfähig und auch für eine Badrenovierung geeignet. So können Sie zum Beispiel einen Holzboden in Ihrem Badezimmer verlegen. 

5. Vinylboden & PVC

Vinylboden bzw. Bodenbelag aus PVC ist schon seit den 30er Jahren als günstige Alternative bekannt. Allerdings hat er durch schädliche Weichmacher einiges an Beliebtheit eingebüßt. Trotz des geringen Preises sollten Sie also auf Qualitätsware achten. Der Vorteil von Vinyl bzw. PVC ist die Flexibilität. Ob Bahnen oder Fliesen, ob Küchen- oder Badsanierung, ob Holz- oder Steinoptik – der Bodenbelag passt sich Ihren Wünschen an. 

6. Steinboden

Auch Steinböden gibt es in ganz unterschiedlichen Farben und Varianten – vom zeitlosen Kalksteinboden über dunklen Schiefer bis hin zum exklusiven Marmorboden. Dabei sieht jeder Fußboden anders aus, denn in der Natur gleicht kein Stein dem anderen. Wer noch etwas Farbe in den Raum bringen will, der kann mit einem Terrazzoboden kunstvolle Akzente setzen. Allerdings ist ein Steinboden die eher teurere Variante und sollte nur vom Profi verlegt werden.  

7. Korkboden

Bodenbeläge aus natürlichen Materialien liegen im Trend. Hier reiht sich Kork mit ein. Ein Korkboden besteht aus der Rinde von Korkbäumen und bietet durch seine Elastizität eine hohe Trittschalldämmung, Wärmeschutz und Laufkomfort. Allerdings ist er nicht für eine Badrenovierung geeignet, da ihm Wasser nicht gut bekommt. Auch sollten Sie den Boden nicht permanenter Sonneneinstrahlung aussetzen, da er sonst ausbleicht.

9. Fliesen

Für Ihre neue Küche oder ein barrierefreies Bad sind Fliesen perfekt geeignet. Sie lassen sich leicht reinigen, vertragen sich mit Feuchtigkeit und sind in unzähligen Varianten erhältlich. Auch ein fugenloses Bad mit rutschhemmenden XXL-Fliesen, bodengleicher Dusche und Fußbodenheizung ist heutzutage kein Problem mehr. Ohne Fußbodenheizung wirken Fliesen gefühlt immer etwas kühler als andere Bodenbeläge. Also gönnen Sie sich diesen Komfort!

10. Linoleum

Linoleum ist eine Mischung aus Kork und Leinöl und kann sehr viele verschiedene Designs und Farben annehmen – bis hin zur Holzoptik. Allerdings reagiert ein Linoleumboden empfindlich auf Feuchtigkeit, ist also kein geeigneter Kandidat für Ihre Badsanierung. Ansonsten besteht er aus natürlichen Materialien, ist rutschfest und dämmt den Trittschall. Für alle anderen Wohnräume ist er also durchaus eine Alternative. 

So finden Sie den passenden Fußboden

Wenn Sie schon in einen neuen Fußboden investieren, dann sollten Sie sich die Entscheidung für einen Bodenbelag genau überlegen. Denn so schnell werden Sie nicht noch einmal renovieren. Wir empfehlen das Gespräch mit einem Fachmann, damit Sie die verschiedenen Möglichkeiten und Kosten genau abwägen können. Ihre favorisierten Bodenbeläge bauen wir gern virtuell in unserem 3D Onlineplaner ein – für einen ersten Eindruck. Gern beraten wir Sie bei einem Besuch in unserer umfassenden Ausstellung in Burgoberbach. Hier haben wir alle Bodenbeläge, Farben und Materialien zum Begutachten und Ausprobieren. Wir freuen uns auf Sie!

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