Selbst renovieren & Kosten sparen – lohnt sich das?

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Selbst renovieren & Kosten sparen – lohnt sich das?

Knarzende Holzdielen, Spalten im Parkett und kalte Füße – das Alter eines Hauses merken Sie vor allem am Fußboden. Denn der Bodenbelag wird jeden Tag beansprucht und kann so einige Dellen, Flecken, Kratzer und Geschichten vorweisen. Der Unterbau entspricht meist schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand von Schall- und Wärmeschutz. Leider können Sie Ihren Boden nicht einfach neu streichen wie eine Wand. Ohne etwas Aufwand und Renovierungskosten geht es oft nicht. Deshalb sollten Sie sich umfassend zum Thema Hausrenovierung und Wohnraummodernisierung informieren. Ein Fachmann von Nürminger nimmt Ihren alten Fußboden genau unter die Lupe und gibt Ihnen eine Einschätzung: Reicht es aus, das Parkett zu schleifen bzw. einen neuen Teppich zu verlegen, oder muss der ganze Boden inklusive Unterbau erneuert werden? Für eine erste Orientierung finden Sie hier zehn Bodenbeläge für Ihre Renovierung. 

Tapezieren, streichen & fliesen – Das können Sie bei einer Renovierung selber machen um Renovierungskosten zu sparen

Eine Hausrenovierung oder Altbausanierung ist eine teure Angelegenheit, aber meistens notwendig. Wenn Sie handwerklich begabt sind und Spaß daran haben, dann können Sie einige Arbeiten im Haus oder bei einer Badrenovierung selbst übernehmen, um dadurch Renovierungskosten zu sparen. Dabei kommt es auf eine exakte Planung und Ausführung an, damit Sie die Renovierung auch wirklich schaffen und Ihnen dabei keine Fehler unterlaufen. Ein Tipp: Greifen Sie vorab und an kritischen Stellen immer wieder auf Fachleute wie die Nürminger Group zurück. So sparen Sie sich teure Ausbesserungen und können günstig renovieren. 

Voraussetzungen für eine Renovierung in Eigenregie 

Haben Sie schon einmal ein Badezimmer renoviert, ein Haus saniert oder ein Dach ausgebaut? Je mehr Erfahrung Sie als Handwerker bei einer Renovierung mitbringen, desto realistischer können Sie die Aufgaben und Renovierungskosten einschätzen. Fragen Sie sich selbst: Welche Aufgaben traue ich mir zu und für welche hole ich mir lieber einen Handwerker dazu? Sie müssen nicht alles selbst machen! Dann laufen Sie eher Gefahr, dass sich die Hausrenovierung über Jahre hinweg zieht und ein Fass ohne Boden wird. Klären Sie mit den Gewerken genau ab, welche Arbeitsschritte Sie übernehmen und welche Sie abgeben.  

1. Handwerkliches Geschick

Als Erstes sollten Sie Ihre Fähigkeiten als Handwerker ehrlich und realistisch einschätzen. Tapezieren und Streichen sollten kein Problem sein. Theoretisch können Sie auch Fliesen verlegen und Wände verputzen. Fast alle Handwerker-Aufgaben lassen sich mit dem notwendigen Know-how auch selbst erledigen. Aber falls Sie Renovierungsarbeiten bisher noch nie gemacht haben, dann sollten Sie lieber die Finger davon lassen. Als Laie brauchen Sie für die gleiche Tätigkeit wesentlich länger als ein Profi, da lohnt sich der Handwerker dann schon wieder.

2. Realistischer Terminplan

Der zweite Schritt besteht aus einer realistischen Zeitkalkulation – inklusive Vorbereitungen und Materialbeschaffung. Auch hierfür müssen Sie Ihre eigene Arbeitskraft ehrlich einschätzen: Wie viele Stunden können Sie pro Woche auf der Baustelle schuften? Wie viel schaffen Sie in dieser Zeit? Daraus können Sie errechnen, wie lange Sie für die Hausrenovierung oder Altbausanierung brauchen und zu welchen Zeiten Sie sich Handwerker dazu holen. 

3. Kosteneinschätzung: Lohnt sich das? 

Je länger sich die Renovierung hinzieht, desto mehr Nebenkosten fallen an, zum Beispiel Miete für Ihre Wohnung oder Zinsen vom Kredit. Wenn die Baustelle zum Dauerprojekt wird, dann spüren Sie langfristig die steigende Belastung – körperlich, psychisch und finanziell. Deshalb lohnt sich vorab ein Gespräch mit einem Fachmann für eine realistische Zeit- und Kostenkalkulation. Danach können Sie entscheiden, welche Renovierungsarbeiten Sie übernehmen können und wollen.  

Eigenständig renovieren ohne Fachmann?

Ohne fachliche Beratung geht es nicht! Zumindest wenn Sie nicht selbst der Fachmann sind. Selbst wenn Sie viele handwerkliche Aufgaben übernehmen können, sollten Sie sich vorab mit einem Fachmann zu statischen, konstruktiven und bauphysikalischen Fragen austauschen. Bei einem Neubau ist das kein großes Problem, aber bei einer Hausrenovierung ist die Aufgabe komplexer. Hier muss zunächst ein exakter Plan mit allen Zimmern, Leitungen, Schaltern und Entnahmestellen angefertigt werden. Zudem sollten Sie bei den Themen Dämmung, Abdichtung und Schall-, Feuchte- und Wärmeschutz einen Fachmann hinzuziehen. Zum einen können durch selbstständig verursachte Baufehler schon nach kurzer Zeit feuchte Wände und größere Bauschäden entstehen. Zum anderen zählen bestimmte Renovierungsarbeiten zu einer energetischen Sanierung und müssen somit auch noch den Richtlinien der Energiesparverordnung (EnEV) entsprechen – sonst droht Bußgeld bis zu 50.000 Euro. Das betrifft vor allem Dämmung, Fenster, Heizung und Co., wenn diese nicht fachgerecht saniert werden.

Hier können Sie Renovierungskosten sparen

Auch mit wenig Zeit und Know-how können Sie bei der Hausrenovierung oder Altbausanierung schon ein paar Handgriffe übernehmen, um Renovierungskosten zu sparen. Das größte Potenzial zur Kostensenkung haben dabei Arbeiten mit hohen Lohnkosten und geringen Materialkosten. In den folgenden drei Arbeitsschritten können Sie auf der Baustelle effektiv mit anpacken. 

1. Beim Rückbau

Beim Ab- und Herausreißen können Sie nicht viel falsch machen. Das sind oft zeitintensive Arbeitsschritte, die auch Laien ohne Probleme durchführen können. Dazu gehört zum Beispiel das Entfernen alter Tapete, das Herausreißen alter Bodenbeläge und das Ausbauen von Badewanne, Duschwanne, Waschbecken und Toilettenschüssel bei einer Badrenovierung. So schaffen Sie Platz für ein barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche

2. Beim Rohbau

Beim Rohbau wird es mit der Eigenleistung schon etwas schwieriger, da hier viele Gewerke ineinander greifen und das Timing eine wichtige Rolle spielt. Vielleicht können Sie in dieser Phase als Bauhelfer ein paar unterstützende Tätigkeiten übernehmen, zum Beispiel Schutt oder Erdaushub wegschaffen. Ansonsten überlassen Sie den Rohbau lieber den Profis. 

3. Beim Innenausbau

Beim Innenausbau können Sie wieder mit anpacken und Renovierungsarbeiten übernehmen, vor allem bei den Oberflächen. Wenn Sie im ganzen Haus die Bodenbeläge selbst verlegen, die Wände eigenhändig tapezieren und streichen, können Sie bei der Hausrenovierung bis zu 10.000 Euro sparen. Die Fliesen im Badezimmer sind dabei schon eine Herausforderung. Das sollten Sie nur übernehmen, wenn Sie darin geübt sind. Ansonsten holen Sie sich gern Unterstützung bei unserem Groß- und Einzelhandel für Fliesen und Sanitär.  

Finger weg von Elektro, Sanitär & Heizung

Die Elektro-, Sanitär- und Heizungsinstallation sollten Sie den Fachleuten überlassen. Viele Arbeiten dürfen hier sogar nur von Fachkräften ausgeführt werden. Das hat etwas mit der Gewährleistung zu tun. Außerdem vermeiden Sie dadurch Wasserschäden und Brandgefahr. Wenn Sie trotzdem helfen wollen, dann nur als Unterstützung und bei vorbereitenden Maßnahmen. Bei allen Eigenleistungen sollten Sie insgesamt darauf achten, dass Sie nicht den Bauablauf behindern und dadurch eine teure Bauverzögerung riskieren. Deshalb eignen sich eher Aufgaben am Anfang und am Ende der Hausrenovierung bzw. Altbausanierung für einen Do-it-yourself-Einsatz. 

Keine Gewährleistung für Eigenleistung 

Wenn Sie als Bauherr bei Ihrer Renovierung selbst zupacken, dann sind Sie auch selbst für Folgeschäden durch eine fehlerhafte Ausführung verantwortlich. Bei Eigenleistung gibt es keine Gewährleistung, da Sie ja selbst für das Ergebnis verantwortlich sind. Wenn Sie zusammen mit Handwerkern auf der Baustelle arbeiten, dann ist die Abgrenzung der Gewährleistungsansprüche etwas problematisch. Am besten sprechen Sie sich hierzu genau mit den einzelnen Handwerksbetrieben ab und halten Sie die verschiedenen Arbeitsschritte schriftlich fest. Schwierig wird es auch, wenn Sie sich private Hilfe aus Ihrem Freundes- oder Verwandtenkreis holen. Dann gilt natürlich auch keine Gewährleistung und Sie müssen Ihre Helfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft anmelden, damit diese im Falle eines Arbeitsunfalls abgesichert sind. 

Erste Einschätzung vom Fachmann 

Ein weiterer Grund für fachmännische Beratung: In bestimmten Fällen können Sie für eine Haussanierung Fördermittel vom Staat in Anspruch nehmen, zum Beispiel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Damit sich diese Förderung wiederum mit Ihrer Eigenleistung verträgt, müssen Sie ein paar Punkte beachten. Am besten vereinbaren Sie ein erstes Beratungsgespräch mit uns, um den groben Zeit- und Kostenrahmen für Ihre Hausrenovierung abzustecken. Dann schauen wir gemeinsam, welche Renovierungen wir realisieren können und welche Leistungen Sie selbst übernehmen möchten.  

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